05.02.2014

Sonstige Technische Hilfeleistung in Frankfurt. Rund 570 THW- Helferinnen und THW-Helfer waren im Einsatz

Frankfurt. Sonntagmorgen, kurz nach 10 Uhr. Ein lauter Knall erschüttert die Gegend rund um die Senckenberganlage. Binnen weniger Sekunden verändert sich die Skyline in Frankfurt. Der AfE-Turm wurde erfolgreich gesprengt.

Gruppenführer Sebastian Brod nebst anderen THW-Helfern beim Aufbau der Absperrungen
Quelle: THW/Christian Mertens

Bevor es allerdings soweit war, ist diese Sprengung mit einem enormen logistischen und organisatorischen Aufwand – auch mit Hilfe des Technischen Hilfswerk (THW) vorbereitet worden. Die Aktiven koordinierten dabei insbesondere die weiträumige Absperrung des Areals rund um den ehemaligen Uni-Turm. Dazu wurden mehr als zwei Kilometer Bauzäune aufgestellt. Zur Einsatz-koordination richteten die THW-Einsatzkräfte mehrere Führungsstellen und einen Logistik-Stützpunkt ein. Die Versorgung der über 950 Einsatzkräfte von THW, Polizei und Feuerwehr übernahmen die drei Teams der Logistik-Versorgung aus Heidenrod, Grünberg und Hünfeld.

Die Arbeiten wurden auch durch acht Einsatzkräfte aus dem Ortsverband Wächtersbach unterstützt. Neben den bereits eine Woche vorher entsandten Sprengberechtigten waren somit insgesamt 11 Helfer des THW Ortsverband Wächtersbach für die Sprengung des AfE-Turm aktiv.

Ab 8.00 Uhr durfte der innere Sektor um das Gebäude nicht mehr betreten werden. Um 09.30 Uhr waren dann beide Sektoren komplett gesperrt und die Sprengung konnte eingeleitet werden. Zwei Signale kündigten um 09.53 Uhr und 09.58 Uhr die Sprengung an. Um 10.03 Uhr stürzten dann rund 55.000 Tonnen Stahlbeton, wie vorher berechnet, in sich zusammen. Nach Überprüfung der Sprengstelle konnte der Sprengmeister relativ schnell grünes Licht geben. Nach Überprüfung der Nachbarbebauung, der U-Bahn und der Versorgungsleitungen, sowie der Reinigung der Straße konnte die Sperrung mittags aufgehoben werden.


  • Gruppenführer Sebastian Brod nebst anderen THW-Helfern beim Aufbau der Absperrungen
    Quelle: THW/Christian Mertens

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